
Nach fast einem Jahr harter Forschungs- und Entwicklungsarbeit war es nun zu Silvester soweit - Meine ersten beiden selbstgebauten Himmelslaternen stiegen in den Nachthimmel auf.
Vereinfacht gesagt ist es eine große, nach unten geöffnete Papiertüte unter der ein kleines Feuer brennt. Durch die heiße Luft bekommt die ganze Konstruktion den nötigen Auftrieb und kann in den Himmel aufsteigen, wo sie dann sehr weit zu sehen ist. Man könnte sagen es ist ein kleiner Heißluftballon.
Die Laternen stammen ursprünglich aus China, wo sie vor etwa 2000 Jahren von dem Militär zur Signalisierung eingesetzt wurden. Später verwendete man sie als eine Art Feuerwerk um Glück zu bringen und Wünsche zu erfüllen, welche man zuvor auf die Laterne schreibt. Auch zum Gedenken an die Verstorbenen kommt die Laterne in den asiatischen Ländern zum Einsatz. So wurden zum Gedenken der Opfer des Seebebens im indischen Ozean 5000 solcher Laternen in den Nachhimmel entsandt. Das Bild von diesem Ereignis, mit dem die Fotografin Xin Zhou einen Platz beim World Press Photo Award belegte, hat mich auf diese Laternen aufmerksam gemacht.
Und hier die Bauanleitung....